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Wissen #1: Metasuche 101: Alles über Marketingkampagnen auf Google, Trivago, Tripadvisor & Co!

Was genau ist eine Metasuchmaschine?

Meta Search sind einzigartige Suchmaschinen, die die aktuellen Live-Preise von Hotels auf verschiedenen Kanälen anzeigen.

In ihrer grundlegendsten Form sind Metasuchplattformen Websites, die die verschiedenen Preise von Produkten vergleichen, die online zum Kauf angeboten werden.

In der Hotellerie ist eine Metasuche eine Preisvergleichsmaschine für Hotels und andere Unterkünfte. Es aggregiert Preise und Informationen von mehreren Reisewebsites, um den Buchern die maximale Vielfalt und die besten verfügbaren Preise zu bieten. So können Reisende leicht die besten Angebote für ein Hotel an einem bestimmten Ort mit ihren gewünschten Annehmlichkeiten und innerhalb einer bestimmten Zeit und Preisklasse finden. Wann immer ein Reisender an einem Angebot interessiert ist und darauf klickt, wird er zu einem OTA oder der Hotelwebsite weitergeleitet, um die Buchung abzuschließen.

Es geht um Sichtbarkeit

Auf einer Metasuchplattform gilt jeder Preisanbieter als Werbetreibender. Diese können von OTAs, Reiseveranstaltern oder auch der direkten Hotelwebsite stammen.

Die Hotel-Website bietet den niedrigsten Preis auf Trivago und ist in der Top-Position.

Das Geschäftsmodell von Google, Trivago, Tripadvisor & Co.

Metasuchen verkaufen Sichtbarkeit oder Werbefläche als Produkt über ein Auktionsmodell an einzelne Werbetreibende (z.B. OTAs und Hotels). Das bedeutet: Jeder kann bieten und die Top-Positionen erhalten.

Im Falle von Hotels zum Beispiel Reseller, die Zugang zu Verfügbarkeiten und Preisen des Hotels haben. OTAs nutzen die Metasuchmaschinen in erster Linie als Marketingkanal, um den Traffic zu steigern.

Und so funktioniert das Auktionsmodell bei Metasuchen

Metasuchen basieren auf einem ziemlich komplexen Auktionsmodell. Verschiedene Parteien konkurrieren um die beste Position innerhalb der Meta-Suche. Wer an dieser Auktion teilnehmen möchte, muss den Preis zahlen, den er bereit ist zu investieren, um eine gewisse Sichtbarkeit im Ranking der jeweiligen Metasuche zu erhalten – indem er aktiv in die Auktion „bietet“.

Der Denkprozess hinter dem Gebotsprozess besteht aus der Überwachung bestimmter KPIs (z. B. Impressionsanteil, Anzahl der Klicks, Kosten, ROI usw.) und daraus Schlussfolgerungen zu formulieren (z.B. Gebot erhöhen, um Sichtbarkeit zu erhöhen und umgekehrt).

Ein erhöhtes Gebot würde bedeuten, höhere Kosten pro Klick zu zahlen. Wenn also jemand auf Ihre Anzeige klickt, zahlen Sie mehr für den Klick als zuvor. Im besten Fall geht eine Erhöhung eines CPC mit einer besseren Sichtbarkeit (Impression Share) einher, was dazu führt, dass mehr Personen auf Ihre Anzeige klicken und eine Buchung abschließen. Somit ist der Kostenanstieg erträglich, da gleichzeitig der Return on Investment steigt und die Kampagne somit profitabler wird.

Die Auktionsmodelle der Metasuche mit ihrer Vielzahl von Anbietern, die jeweils eigene Ziele und Strategien verfolgen, sind jedoch äußerst dynamisch. Eine permanente, genaue Beobachtung des Bieterprozesses sowie Expertise sind daher unerlässlich.

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